Dienstag, 19. Juli 2016

Es musste mal wieder...

...ein Josephinentuch sein. 
Das geht immer! Nur weiß ich leider nicht mehr sicher, woher ich das Farbverlaufsgarn habe. 
Asche auf mein Haupt! 
Dieses Mal habe ich Rippen gestrickt, was sich zwar eeeeeeeeeeeeeeeeeewig hinzieht, aber es hat sich absolut gelohnt. Ihr seht das arme Teil getragen. 
Deshalb ist es auch so knitterig. 
Hier seht Ihr nochmal den gesamten Farbverlauf.
Hat total viel Spaß gemacht, diese Farben auf den Nadeln zu haben. 
Genau mein Beuteschema. 

Ansonsten... was ist denn das für ein Sommer? Hier oben hatten wir ja schon ein paar schöne Sommertage, aber in den letzten Wochen hat es immer wieder geregnet. 
Wer es bei Marion gelesen hat, weiß, dass Männe und ich samt Kind und Seehunden bei Marion und ihrem superlieben Anhang in Dänemark waren. 
Das Wetter wollte nicht ganz so, wie wir es alle gerne gehabt hätten. Aber wir haben natürlich das beste draus gemacht! Es hat teils geschüttet wie aus Kübeln, aber die Sonne kam auch immer wieder vor und wir sind ab zum Strand. Da es permanent pustete... Unnordische nennen das Sturm... hatten wir oooooooordentliche Wellen zu bestaunen. Es war einfach großartig! 
Wir hatten alle unseren Spaß! Aber wie soll es auch anders sein, wenn die Chemie untereinander einfach stimmt? 
Und wer der Meinung ist, Frauen seien unfassbare Quasselstrippen... der kennt unsere Männer nicht. Unfassbar, was die quatschen können! Wir haben uns gut beömmelt über die beiden Knallköppe.
Und dann haben wir noch ein gemeinsames Sockenprojekt gestartet. :) 
Meine sind kurz vor der Vollendung, aber ich musste noch ganz schnell ein Sonnensegel für unsere Freundin Petra stricken. 
 Die Socken kommen dann im nächsten Post!

...und bevor ich es vergesse... meine Mutti hat es wieder getan! *tränenlach* 
Die gute Brille ist mal wieder im Weg gewesen. 
Dieses Mal war es mein Göttergatte. 
Long Story short... meine Eltern haben ein neues Sofa gewollt. 
So haben wir den Transport übernommen, weil... ich sage jetzt mal nicht, dass meine Mutter ein Spring ins Feld ist, der ruckzuck das schönste Chaos verursacht. Nein, ich sage, dass sie und der Herr Papa einfach nicht schwer schleppen sollen. 
Und es war nicht nur eine Sofa-Garnitur, sondern zwei. Eine kleine romantische für ihr Lesezimmer und eine wuchtige fürs Wohnzimmer. 
Die kleine Romantik artete übrigens in Comedy aus, als Männe und ich den 2-Sitzer sorgfältig durchs Treppenhaus nach oben bugsierten. Immer schön vorsichtig, bloß nirgendwo anditschen und alles ohne Stress. ...bis Muddern beherzt zugriff. Ich habe mir ernsthaft beinahe in die Hose gemacht, als sie auf einmal an mir vorbei unters Sofa huschte und verkündete, dass sie es nicht mit ansehen könne, dass wir uns so abschleppen. Kurzerhand stemmte sie das Sofa hoch. 
Mein Mann oben auf der Treppenbiegung, platt wie ne Flunder an die Wand gepresst. 
Er hat es ja grade so ausgerichtet, dass wir gut um die Ecke kommen. 
Das war schon ein Akt, das Sofa festzuhalten und meine Mutter mit dem Fuß wegszuschieben, weil sie einfach nicht loslassen wollte. Hat schon mal wer ein Schwein gefüttert? So hingebungsvoll ist auch meine Mama bei der Sache.
Wat waren wir froh, als wir das oben hatten. 
Und dann kam das Highlight des Tages.
Der Anhänger von meinen Eltern sollte zurück in seine Höhle. Kein Problem.
"Und ganz an die Wand ranschieben", flötete der Papa. 
Mein Mann schob. Das Ding ist hoch und mit Plane. Nur zum Verständnis... er konnte nichts sehen. 
Und dann ein Schrei!!! 
Wir waren alle wie erstarrt. 
Und dann wäre ich fast zu Boden gegangen, als meine Mutter HINTER dem Anhänger auftauchte und quiekte: "Oh nein, die wollte ich doch heute abend aufsetzen!"
Brille schief. Muddern schietig. 
Da isse doch ernsthaft HINTER den Anhänger gekrabbelt, um zu gucken, ob ihr allerliebster Lieblingsschwiegersohn ihn auch ganz an die Wand schiebt. Und wir haben es alle nicht mitgekriegt.
Ehrlich, ich habe selten so gelacht. Zumal Mama und Papa sich dann auch noch ankeiften. 
Herrlich! 

So, bevor ich hier noch mehr unnützes Zeug verbreite, danke ich Euch ♥lich fürs Lesen und wünsche Euch eine schöne Woche! 
Hier soll es ja morgen auch mal einen Tag Sommer geben. Yeah!


Sonntag, 19. Juni 2016

Ringelige Regenbogen und Knallfrösche

Moin! 
Meine Güte, was die Zeit immer so flitzen muss. Ich will doch bloggen.
Aber Garten, Haus, Tierchen und so komische Wesen, die... ( wie jetzt grade eins davon ausm Bad trötet "Maaaaamaaaa, das dunkelblaue Haaaandtuuuuch...blablabla!")... mich gerne von meinen Vorhaben abhalten, sind halt (glücklicherweise, weil ohne wär auch doof) immer präsent.
Ich stricke natürlich in jeder freien Sekunde. Ich habe auch in wochenlanger Kurzstrickerei einen Pulli geschafft, der aber noch vor die Kamera muss. Eigentlich viel zu langweilig, weil einfach nur ein grüner Raglan ohne Firlefanz. Ich mag zwar Firlefanz, aber nicht an mir.
Heute habe ich also erst einmal wieder Socken zu zeigen. 
Die hat sich das Wesen ausm Bad gewünscht. :) 
Da Madame kurze Schäfte und Sneakers bevorzugt, sind beide Paare ziemlich schnell fertig geworden und mittlerweile auch gut abgelagert. Aber entweder hab ich vergessen, Fotos zu machen, war zu beschäftigt oder das Wetter war iiiiiih. 

Im Detail sieht man auch ein bissi Glitzer. *cheese* 


Wolle:  diverse Reste

Und hier jetzt die Knallfrösche.  Die Uschi-Wolle ist mir im Supermarkt mit ihrer neonpinkfarbenen Schwester zusammen in den Korb gesprungen. Die Farben leuchten so krass, dass mir beim Stricken echt die Augen weh taten.


Die Farbe ist NICHT künstlich gepusht. Ernsthaft. Ich habe noch nie eine so intensive Farbe auf den Nadeln gehabt. 
Da ja aber noch jede Menge Garn da ist, werde ich mir auch noch "hübsche" Socken gönnen.
Oder ich mache meiner Lieblingsnachbarin noch ein Paar. *muahahar* 

Ansonsten... eigentlich nur der alltägliche Wahnsinn. 
Das Baustellen-Wunder wird in mikroskopisch kleinen Schritten vorangetrieben.
Hauptsache, es geht voran und es werden keine neuen Fässer aufgemacht. 
Neulich hat es so gegossen... wir hätten fast ein bisschen Freizeit gehabt, da fing es an zu Donnern und Sekunden später schüttete wie aus Kübeln. Zum Glück waren wir zu Hause und konnten grade eben noch verhindern, dass uns Mutter Natur einen hauseigenen Keller-Pool spendierte. 
Zeitgleich schickte der Lieblingsnachbar ein Foto aus Hamburch, auf dem sich ein kleiner Tornadorüssel am Himmel zeigte. Öhm... wollen wir nicht. 
Wir hier oben im schönsten Bundesland (jaaaaaaaaahaaa, is so!) können uns wettertechnisch allerdings echt nicht beschweren. Da haben wir schon echt geschluckt, wenn im TV die Bilder von den Hochwasserkatastrophen gezeigt wurden. Schrecklich! :( Sowas wünscht man echt niemandem! 

Und was man sich auch nicht wünscht, ist ein Zeckenbiss/-stich am Allerwertesten. 
Jaha, heute gibt es hier intime Einblicke in mein Privatleben. 
Sowas aber auch. Ich finde es sehr unschön, wenn man am Morgen feststellt, dass man nicht alleine ist. Selbstverständlich mit Stiel und Strunk entfernt, das Biest. Aber trotzdem gab es ne ordentliche Schwellung. Ich habe 2 1/2 Poschibacken und die Lymphknoten haben sich auch aufgeplustert.
Ist zum Glück besser geworden. Und ja... ich sollte zum Arzt gehen. 
So wie mein Sohn, der sich gestern mit ner Heckenschere zweimal in den Finger geschnitten hat. Junge Männer sind sooooo schlau. Und albern, wenn sie zu zweit die arme Hecke beschnippeln.
 Bis einer heult. Natürlich mein "Kind". (Für Unwissende: der "Kleine" ist 21.)  
Was macht es, nachdem es von einer Bekannten versorgt wurde? 
Mami anrufen. Mit Grabesstimme. 
Ich hab gedacht, der Finger sei halb ab. Nee, "nur angeschnitten". Ins Krankenhaus wollte er nicht. Auf keinen Fall!
 Nur wissen, wie sein Tetanusschutz aussieht.  
Ich habe für morgen früh einen Arzttermin angestrebt.
 "Einmal Finger und einmal Po - getrennt, bitte!" 
Zum Glück haben wir einen anderen Hausarzt als meine Mami. Die hat es neulich beim Bäume fällen geschafft, sich 1. die teure Brille mit nem gezielten Astflitscher zu zerstören. Glas kaputt, Bügel gebrochen. (Hat vergessen, die alte Brille aufzusetzen.)
2. alte Brille auf... Minuten später... Astflitscher 2.0 - Glas abgesplittert.
3.  stolpert über kleingesägten Stamm - Schienbein abgeschrammt und geschwollen. Brille schief.
4. Astflitscher 3.0 - volles Mett auf die Nase. 
Und daaaaaaaaaaaaaann... beide Brillen repariert. *yeah* Mutti will sich einen Auftritt meiner Schwester (singt laut und leidenschaftlich) angucken, setzt ihre alte Brille zur Sicherheit auf, steckt sich die gute aber trotzdem ein... steigt ausm Auto, schlendert lässig (Generation Steppenwolf)  Richtung Bühne, vertritt sich und... Ihr ahnt es, oder??? Schlägt lang hin, alte Brille kaputt... und die gute auch, weil draufgefallen. 
Ellbogen und Knie angeschrammt und geschwollen. 
Ich habe geweint vor Lachen, als sie mir ihre Leidensgeschichte erzählte. Sie aber auch.
Und nochmal, als ich kurz danach mit meinem Sohn zu unserem Optiker unseres Vertauens bin... der ist nämlich auch Mamas Brillenonkel.  Es wurde schon gegrinst, als wir reinkamen. Und laut gelacht, als mein Sohn (ja, der Fingerschnippler) sagen musste, dass er seine Brille kaputt gekriegt hat. 
"Der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm", so der Kommentar. 
Ist leider was dran. 

Übrigens: Meine Mutter ist es gewohnt, ständig irgendwo gegenzulaufen, drüber-, drauf oder runterzufallen. Ich versichere Euch, dass sie putzmunter ist und das nächste  "Huch!" nicht lange auf sich warten lässt. Letztlich lacht sie am lautesten. Zum Glück!
Das Schärfste war, als sie auf Kur war, wir sie besuchten und nur einen lauten Knall hörten.
Meine Schwester und ich starrten uns an, fingen lauthals an zu lachen und riefen synchron:
"Das war Mama!" 
Unsere Männer guckten bereits verlegen. 
Natürlich hatten wir recht. Mama ist im vollen Galopp - die Vorfreude auf ihre lieben Kinder eben, nä- durch die Halle getrampelt und wurde von der großen Schiebetür gebremst. 
Ist halt doof, wenn man durchs feststehende Element möchte. 
... hat sie nicht gesehen. 
Jetzt ist aber gut. Ich kann mich in dem großen weiten Feld der Mama-Geschichten schnell verlieren. 
Ob nun Hai-Alarm auf den Key Islands, Mutti-ich-will-nicht-nach Tokio, Treppen-Schuh-Desaster oder Rasiere meine Leiche.
Oder, oder, oder.
...wie haben wir unsere Kindheit überlebt? 
Stellt Ihr Euch diese Frage auch manchmal?
 
 

Und damit verabschiede ich mich für heute. Natürlich nicht, ohne Euch fürs Lesen zu danken, und Euch einen schönen Sonntag zu wünschen.  ♥





 

Samstag, 30. April 2016

Fallreep

...wollte ich auch schon längst einmal auf den Nadeln gehabt haben. 
Erledigt! 
Muster : Fallreep 
Wolle: Regia Racing Color 
Diese Socken sind für meinen Stiefvater, der im Juni Geburtstag feiert. 
Die Socken für meine Mama habe ich leider nicht mehr geknipst. Asche auf mein Haupt. 
Die Regenbogen Ringel, die ich im letzten Post am Wickel hatte, habe ich auch schon fertig. Nur noch nicht vor die Linse gezerrt, weil das Wetter so *piiiiiep* ist. 
Aber es soll ja besser werden. 
Und einen Tag bevor der Regen kam, puhlte ich so im Garten rum und erfreute mich über die Bäumchen, die langsam anfangen zu blühen. 
Erbärmliche Handy-Qualität. 
So wie dieses: 
 Aber für diesen Schnappschuss ging es nicht anders. hihi
Wäre ich aufgestanden, um eben die Kamera zu holen, wäre Dickie mir sofort hinterher getrampelt. 
Er lag so schön an meinen Sohn gekuschelt da, hatte die dicken Füsse an meine Rippen gelegt und einfach nur Couchzeit genossen. 
Er wird halt langsam alt: 

Es fällt einem so im Alltag ja gar nicht auf, wie grau das Bärchen geworden ist. 
Klein Peppi wird wohl eher nicht grau, aber auch nicht weniger neugierig.
Immer mit der Nase dabei. 
Und ich werde den Regentag jetzt nochmal ein bisschen genießen und meine Nase wieder in die Anleitung von diesem Jäckchen vertiefen: Whippet
Mir fehlt so n bisschen die Konzentration dafür. Oder ich bin schlicht zu blöd. 
Da Andere das Jäckchen aber schon genadelt haben, muss das ja funktionieren. 

Dann mal vielen Dank fürs Lesen, Ihr Lieben! 
Habt ein schönes Wochenende!

Montag, 11. April 2016

Frischer Kaffee

... heißt das Muster von diesen Socken:

Kennen viele von Euch bestimmt schon. Wer aber nicht, findet es HIER .
Wieder mal ein herrliches Strickerlebnis. Die Farben sind der Knaller. Ich konnte die Nadeln nur schwer zur Seite legen. 


Da die Gartenzeit wieder begonnen hat, minimiert sich die Strickzeit ein bisschen. Umso mehr genieße ich es, die Nadeln klappern zu lassen. 
Und das werde ich auch gleich machen. Habe grade Regenbogen Ringel am Start. 
Auch wieder so ein Projekt, von dem man schwer die Finger lassen kann. 
Und genau das werde ich jetzt auch machen: Ringel stricken! 

Habt vielen Dank fürs Lesen!
Und Euch allen einen tollen Start in die neue Woche! 

Montag, 21. März 2016

Gundel

Mal wieder Socken. *grien*
Aber die MUSSTE ich jetzt endlich mal nadeln, nachdem ich bei anderen immer mal wieder geschmachtet habe.
Wolle: Das ist ´ne uralte Färbung von mir. Gut abgehangen. 

Warum hab ich das Muster nicht schon früher mal genadelt??? 
Geht richtig gut von der Hand und ist kein Stück langweilig. 
 Ich war tatsächlich ein bisschen frustriert, als die 2. Socke von der Nadel hüpfte. 
Jetzt muss ich aber erst einmal ein weiteres Sockenpaar für mein Muttertier fertig kriegen. 
Der alte Schachtelteufel hat Ostersonntag Geburtstag. Und sie liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebt selbstgestrickte Socken. ...auch, wenn Stricken ja Oma-Style ist. *pöööh* 
Die Socken zeige ich Euch natürlich dann noch. 

Ansonsten geht die Gartensaison endlich wieder los. 
War jetzt heute nicht so das Gärtnerwetter, aber das kommt schon wieder. 
Ich freue mich schon wie Bolle auf die bunten Blümchen. 
Samstag durfte ich mich aber erst einmal über jede Menge Staub freuen. 
...mein Gatte hat ´ne Wand verputzt. 
Einmal nicht aufgepasst und er mischt den Putz IM WOHNZIMMER an. 
Jo, herzlichen Dank auch. 
Kannste nicht aus den Augen lassen, den Mann.  
Apropos... 
Ein gutgemeinter Rat: 
Sollte der werte Göttergatte jemals auf den Bolzen kommen, das heißgeliebte Haus zu sanieren...
Plattschaufel holen und fest zuschlagen. Mehrfach!!! 

Damit erklärt sich nämlich auch meine Fehlzeit. 
Obwohl ich es rückblickend bereue, Euch kein Bau-Blogtagebuch angetan zu haben.  
Ich hab gelacht und geheult. Gerne auch mal beides zusammen.  
Ich fasse es mal kurz zusammen: 
Wir hatten sämtliche Gewerke im und aufm Haus. 
Von fähigen Gesellen über Katastrophen-Lehrlinge bis hin zu brunsblöden Meistern... alles dabei.
Ich habe das Beste aus meiner Situation gemacht, indem ich mich z.B. in der Dachdeckerphase darauf spezialisiert habe, die Zimmerer an den Waden zu erkennen, wenn sie auf dem Gerüst rund ums Haus gelaufen sind. Es war laut und lustig und die haben wirklich spitze gearbeitet. 
Liebenswerte Kröten. Ich habe tolle Einblicke in die Frotzeleien unter Männern erhalten. 
Es gab tatsächlich auch nur einen Adrenalin-Zwischenfall, als es eines Tages laut polterte und die 4 Herren laut fluchend aufm Dach hockten. Ich stand schreckenstarr am Wohnzimmerfenster und erwartete mindestens einen von ihnen im freien Flug... es waren aber nur ein paar Dachpfannen. Zum Glück. Unten hätte aber auch keiner stehen dürfen. *schluck*
Ich hatte abends noch einen Krampf im Schließmuskel. 
.
 
Nerven waren hingegen in der Heizungsphase wirklich gefragt. 
Michi, der Schöne, auf Zack, leicht hyperaktiv und immer ein Spruch auf den Lippen.
Am liebsten. "Oh oh, das wird teuer."
Flip, der Schwitzer, sehr kompetent, aber stets mit Maurerdekolleté.
...und die Abrissbirne... auch Mittelfinger Niklas genannt... Lehrling im 3. Jahr und eine Katastrophe auf zwei Beinen. 3 Grazien, die mir im letzten Sommer einige Wochen Gesellschaft leisteten. 
Die Abrissbirne bekam seinen Namen von mir höchstpersönlich angeheftet. 
Er sollte vom Wohnzimmer aus ein Loch, das mit 10 cm im Durchmesser ausreichend gewesen wäre, in das Zimmer meines Sohnes bohren. ( Für die Heizungsrohre) Flip hat genaue Anweisungen gegeben und dann den Chaoten machen lassen. Ich hab mich in die Küche verzogen, Flip in das Zimmer meines Sohnes.
Sekunden später ratterte das Stemmbiest los.
Irgendwann mischte sich Gebrüll in die Geräuschkulisse. Trampeln. Ein halbnackter Hintern zischte erstaunlich schnell an der Küche vorbei. Die Hilti knatterte unbeeindruckt weiter. Geschrei. Hilti aus. 
Da hat doch die Abrissbirne das Kunststück vollbracht, ein kopfgroßes Loch in den Boden meines Sohnes zu meißeln UND die Außenmauer des Hauses zu beschädigen.
???
Der Bengel hat wirklich alles kaputt gekriegt!
Am selben Tag auch sich selbst. Indem er sich die Hilti ins Gesicht knallte, als er sie im Auto verstauen sollte. Selten so gelacht! Gemein, aber der hat echt Nerven gekostet.
Und am nächsten Tag gleich nochmal.
Als er ein Rohr in den Heizungsraum tragen sollte, hielt er es natürlich waagerecht.
Wunder! Das passt ja gar nicht. Mönsch!
Dumm nur, dass die Fliesen neben der Tür  vor Schreck zu Boden gingen. 
 

Hach ja... wat war ich froh, als die Gewerke endlich durch waren. 
Noch sind wir allerdings dabei, alles wieder chic zu machen. 
...ungelogen... es ist nicht ein Raum verschont geblieben. 
Niiiiiiiiie wieder!!! 

Ich hoffe, Ihr hatte überhaupt die Nerven, das alles zu lesen. Ist ja doch ganz schön viel geworden. 
Für die Tapferen unter Euch : Merci fürs Durchhalten! ♥





 

Mittwoch, 9. März 2016

Strandsocken und Leckerschmatz

Socken. 
Das ewige Laster. 
Trotz aller Umstände, habe ich das Stricken nie eingestellt. Leider sind die meisten Socken verschenkt oder eben schon an den eigenen Füssen oder zieren die von Männe und Kindern. 
Damit steige ich dann mit Frischlingen ein: 


Muster: Agathe strippt oder schlicht Garter Rip  
Eigentlich ja farblich so gar nicht mein Beuteschema, aber die Färbung hat mich so an einen Tag am Meer erinnert. Fand ich einfach gut und das Verstricken war eine Freude. 

Heute musste ich dann mal ein paar überreife Bananen verarbeiten:


Die absoluten Lieblingsmuffins meiner Kinder... Kinder...na, eigentlich sind die ja schon alle groß. 
*lach* Nach Bedarf aber eben nicht.
Das Rezept dazu ist eigentlich für einen Bananen-Schoko-Kuchen gedacht, passt aber von der Menge her perfekt in ein Muffinblech. 
Die Welt der kleinen Dinge hat auch noch mehr schöne Rezepte zu bieten. 

Ansonsten überlege ich grade, Euch vielleicht doch noch darüber aufzuklären, was sich hier zugetragen und meine Blogpause verursacht hat. :)

Habt vielen Dank fürs Lesen!
 ♥

 






Montag, 7. März 2016

Runter vom Berg

...in zweierlei Hinsicht. 
Der Berg "Leben" schien in den letzten Jahren bei jedem Schritt mitzuwachsen. Ihr kennt es sicher, wenn eines zum anderen kommt und es nimmt einfach kein Ende. Da muss man leider irgendwann mal liebgewonnene Rituale - wie u.a. das Bloggen - aufgeben. 
Aber nicht für immer. Und deswegen bin ich wieder da!
Es ging mir schon so lange wirklich ab. Da fehlte was. 
Und ich schaue einfach gerne, was Ihr so treibt.  
Damit wechseln wir mal von Berg zu Berg. 
*cheese* 
Der 2. Berg ist nämlich sehr viel schöner und der perfekte Wiedereinstieg ins Bloggerleben.
Wer bei Marion schon geluschert hat, weiß jetzt schon, was es mit diesem Berg auf sich hat. 
Mädels-Wochenende!
Endlich war es wieder soweit! Lange darauf hingehibbelt und Mittwoch ging es los. 
Muahaha... für 2 von uns. Rattige Weiber, die Marion und ich sind, haben wir uns einen Scherz mit den anderen 2 Mädels geleistet. Geplant war, dass wir erst Donnerstag nachmittag eintrudeln, weil Marion noch hätte arbeiten müssen. Aber herzensgute Kolleginnen, die ihre nun einmal sind, lassen einen Stricksüchtel auch mal tauschen. Und so hockte ich bereits bei Marion auf dem Sofa, als die liebe Bine frohlockte, sie seien dann am Donnerstag zuerst da.
Wir warfen kurzerhand den Plan über Bord, bis zum nächsten Tag unser Geheimnis zu hüten. 
Selfie-Time! 
 
*gnihihi*  Wetten nicht?!

War auch so eine mega Überraschung! 
Als wir dann am nächsten Morgen im schönsten Sonnenschein ankamen, das Häuschen eroberten und Terrasse einweihten, winkten die Mädels schon vom Parkplatz runter. 
Es ist ja immer wieder schön, wenn wir uns endlich in die Arme schließen können. ♥
Leben in der Bude! Taschenberge überall, Gelächter und Kaffeeduft... *japs* Wenn das Maschinchen auch von der gemütlichen Fraktion war und beinahe eine Stunde fürs Kännchen brauchte. 
Egal! Die Zeit ging ruckizucki unter Gequatsche um.
Frisch gestärkt ging es dann zur traditionellen Shoppingrundfahrt. 
Mit vollem Kofferraum und guter Laune zurück ins Häuschen, alles verstauen und die nächste Kanne Kaffee angerissen, ab in die Kuschelklamotten und rauf aufs Sofa. 
So kann man es sich gutgehen lassen!
Überhaupt mussten wir wieder einmal mehr feststellen, dass wir uns in all den Jahren wahnsinnig gut  eingespielt haben. Da gibt es kein Genörgel, keine Stutenbissigkeiten oder sonstigen Stänkereien. 
Einfach nur total harmonisch.
 Das geht alles Hand in Hand. Jeder übernimmt automatisch einen Teil und so haben wir alle ein richtig stressfreies Wochenende.
Und wie immer: wir haben furchtbar viel gelacht. 
1 Minute stillhalten für ein gemeinsames Foto: 

*irgendwas auf spanisch, Maria* 
Der Ohrwurm sitzt wie ein guter BH! 
Danke, Diana! Trocken aus der Hüfte abgeschossen und für immer unvergessen. 
Natürlich gab es auch "Gemüsesaft", lecker Raclette und selbstverständlich Strickerei!

 Das soll es für heute erst einmal sein. Der Alltag hat einen ja wieder und die Uhr tickt ziemlich aufdringlich. Meine Blogrunde muss ich auf den Abend verschieben. 
Ich bedanke mich fürs Lesen und gelobe Besserung!