Montag, 21. März 2016

Gundel

Mal wieder Socken. *grien*
Aber die MUSSTE ich jetzt endlich mal nadeln, nachdem ich bei anderen immer mal wieder geschmachtet habe.
Wolle: Das ist ´ne uralte Färbung von mir. Gut abgehangen. 

Warum hab ich das Muster nicht schon früher mal genadelt??? 
Geht richtig gut von der Hand und ist kein Stück langweilig. 
 Ich war tatsächlich ein bisschen frustriert, als die 2. Socke von der Nadel hüpfte. 
Jetzt muss ich aber erst einmal ein weiteres Sockenpaar für mein Muttertier fertig kriegen. 
Der alte Schachtelteufel hat Ostersonntag Geburtstag. Und sie liiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiebt selbstgestrickte Socken. ...auch, wenn Stricken ja Oma-Style ist. *pöööh* 
Die Socken zeige ich Euch natürlich dann noch. 

Ansonsten geht die Gartensaison endlich wieder los. 
War jetzt heute nicht so das Gärtnerwetter, aber das kommt schon wieder. 
Ich freue mich schon wie Bolle auf die bunten Blümchen. 
Samstag durfte ich mich aber erst einmal über jede Menge Staub freuen. 
...mein Gatte hat ´ne Wand verputzt. 
Einmal nicht aufgepasst und er mischt den Putz IM WOHNZIMMER an. 
Jo, herzlichen Dank auch. 
Kannste nicht aus den Augen lassen, den Mann.  
Apropos... 
Ein gutgemeinter Rat: 
Sollte der werte Göttergatte jemals auf den Bolzen kommen, das heißgeliebte Haus zu sanieren...
Plattschaufel holen und fest zuschlagen. Mehrfach!!! 

Damit erklärt sich nämlich auch meine Fehlzeit. 
Obwohl ich es rückblickend bereue, Euch kein Bau-Blogtagebuch angetan zu haben.  
Ich hab gelacht und geheult. Gerne auch mal beides zusammen.  
Ich fasse es mal kurz zusammen: 
Wir hatten sämtliche Gewerke im und aufm Haus. 
Von fähigen Gesellen über Katastrophen-Lehrlinge bis hin zu brunsblöden Meistern... alles dabei.
Ich habe das Beste aus meiner Situation gemacht, indem ich mich z.B. in der Dachdeckerphase darauf spezialisiert habe, die Zimmerer an den Waden zu erkennen, wenn sie auf dem Gerüst rund ums Haus gelaufen sind. Es war laut und lustig und die haben wirklich spitze gearbeitet. 
Liebenswerte Kröten. Ich habe tolle Einblicke in die Frotzeleien unter Männern erhalten. 
Es gab tatsächlich auch nur einen Adrenalin-Zwischenfall, als es eines Tages laut polterte und die 4 Herren laut fluchend aufm Dach hockten. Ich stand schreckenstarr am Wohnzimmerfenster und erwartete mindestens einen von ihnen im freien Flug... es waren aber nur ein paar Dachpfannen. Zum Glück. Unten hätte aber auch keiner stehen dürfen. *schluck*
Ich hatte abends noch einen Krampf im Schließmuskel. 
.
 
Nerven waren hingegen in der Heizungsphase wirklich gefragt. 
Michi, der Schöne, auf Zack, leicht hyperaktiv und immer ein Spruch auf den Lippen.
Am liebsten. "Oh oh, das wird teuer."
Flip, der Schwitzer, sehr kompetent, aber stets mit Maurerdekolleté.
...und die Abrissbirne... auch Mittelfinger Niklas genannt... Lehrling im 3. Jahr und eine Katastrophe auf zwei Beinen. 3 Grazien, die mir im letzten Sommer einige Wochen Gesellschaft leisteten. 
Die Abrissbirne bekam seinen Namen von mir höchstpersönlich angeheftet. 
Er sollte vom Wohnzimmer aus ein Loch, das mit 10 cm im Durchmesser ausreichend gewesen wäre, in das Zimmer meines Sohnes bohren. ( Für die Heizungsrohre) Flip hat genaue Anweisungen gegeben und dann den Chaoten machen lassen. Ich hab mich in die Küche verzogen, Flip in das Zimmer meines Sohnes.
Sekunden später ratterte das Stemmbiest los.
Irgendwann mischte sich Gebrüll in die Geräuschkulisse. Trampeln. Ein halbnackter Hintern zischte erstaunlich schnell an der Küche vorbei. Die Hilti knatterte unbeeindruckt weiter. Geschrei. Hilti aus. 
Da hat doch die Abrissbirne das Kunststück vollbracht, ein kopfgroßes Loch in den Boden meines Sohnes zu meißeln UND die Außenmauer des Hauses zu beschädigen.
???
Der Bengel hat wirklich alles kaputt gekriegt!
Am selben Tag auch sich selbst. Indem er sich die Hilti ins Gesicht knallte, als er sie im Auto verstauen sollte. Selten so gelacht! Gemein, aber der hat echt Nerven gekostet.
Und am nächsten Tag gleich nochmal.
Als er ein Rohr in den Heizungsraum tragen sollte, hielt er es natürlich waagerecht.
Wunder! Das passt ja gar nicht. Mönsch!
Dumm nur, dass die Fliesen neben der Tür  vor Schreck zu Boden gingen. 
 

Hach ja... wat war ich froh, als die Gewerke endlich durch waren. 
Noch sind wir allerdings dabei, alles wieder chic zu machen. 
...ungelogen... es ist nicht ein Raum verschont geblieben. 
Niiiiiiiiie wieder!!! 

Ich hoffe, Ihr hatte überhaupt die Nerven, das alles zu lesen. Ist ja doch ganz schön viel geworden. 
Für die Tapferen unter Euch : Merci fürs Durchhalten! ♥





 

Mittwoch, 9. März 2016

Strandsocken und Leckerschmatz

Socken. 
Das ewige Laster. 
Trotz aller Umstände, habe ich das Stricken nie eingestellt. Leider sind die meisten Socken verschenkt oder eben schon an den eigenen Füssen oder zieren die von Männe und Kindern. 
Damit steige ich dann mit Frischlingen ein: 


Muster: Agathe strippt oder schlicht Garter Rip  
Eigentlich ja farblich so gar nicht mein Beuteschema, aber die Färbung hat mich so an einen Tag am Meer erinnert. Fand ich einfach gut und das Verstricken war eine Freude. 

Heute musste ich dann mal ein paar überreife Bananen verarbeiten:


Die absoluten Lieblingsmuffins meiner Kinder... Kinder...na, eigentlich sind die ja schon alle groß. 
*lach* Nach Bedarf aber eben nicht.
Das Rezept dazu ist eigentlich für einen Bananen-Schoko-Kuchen gedacht, passt aber von der Menge her perfekt in ein Muffinblech. 
Die Welt der kleinen Dinge hat auch noch mehr schöne Rezepte zu bieten. 

Ansonsten überlege ich grade, Euch vielleicht doch noch darüber aufzuklären, was sich hier zugetragen und meine Blogpause verursacht hat. :)

Habt vielen Dank fürs Lesen!
 ♥

 






Montag, 7. März 2016

Runter vom Berg

...in zweierlei Hinsicht. 
Der Berg "Leben" schien in den letzten Jahren bei jedem Schritt mitzuwachsen. Ihr kennt es sicher, wenn eines zum anderen kommt und es nimmt einfach kein Ende. Da muss man leider irgendwann mal liebgewonnene Rituale - wie u.a. das Bloggen - aufgeben. 
Aber nicht für immer. Und deswegen bin ich wieder da!
Es ging mir schon so lange wirklich ab. Da fehlte was. 
Und ich schaue einfach gerne, was Ihr so treibt.  
Damit wechseln wir mal von Berg zu Berg. 
*cheese* 
Der 2. Berg ist nämlich sehr viel schöner und der perfekte Wiedereinstieg ins Bloggerleben.
Wer bei Marion schon geluschert hat, weiß jetzt schon, was es mit diesem Berg auf sich hat. 
Mädels-Wochenende!
Endlich war es wieder soweit! Lange darauf hingehibbelt und Mittwoch ging es los. 
Muahaha... für 2 von uns. Rattige Weiber, die Marion und ich sind, haben wir uns einen Scherz mit den anderen 2 Mädels geleistet. Geplant war, dass wir erst Donnerstag nachmittag eintrudeln, weil Marion noch hätte arbeiten müssen. Aber herzensgute Kolleginnen, die ihre nun einmal sind, lassen einen Stricksüchtel auch mal tauschen. Und so hockte ich bereits bei Marion auf dem Sofa, als die liebe Bine frohlockte, sie seien dann am Donnerstag zuerst da.
Wir warfen kurzerhand den Plan über Bord, bis zum nächsten Tag unser Geheimnis zu hüten. 
Selfie-Time! 
 
*gnihihi*  Wetten nicht?!

War auch so eine mega Überraschung! 
Als wir dann am nächsten Morgen im schönsten Sonnenschein ankamen, das Häuschen eroberten und Terrasse einweihten, winkten die Mädels schon vom Parkplatz runter. 
Es ist ja immer wieder schön, wenn wir uns endlich in die Arme schließen können. ♥
Leben in der Bude! Taschenberge überall, Gelächter und Kaffeeduft... *japs* Wenn das Maschinchen auch von der gemütlichen Fraktion war und beinahe eine Stunde fürs Kännchen brauchte. 
Egal! Die Zeit ging ruckizucki unter Gequatsche um.
Frisch gestärkt ging es dann zur traditionellen Shoppingrundfahrt. 
Mit vollem Kofferraum und guter Laune zurück ins Häuschen, alles verstauen und die nächste Kanne Kaffee angerissen, ab in die Kuschelklamotten und rauf aufs Sofa. 
So kann man es sich gutgehen lassen!
Überhaupt mussten wir wieder einmal mehr feststellen, dass wir uns in all den Jahren wahnsinnig gut  eingespielt haben. Da gibt es kein Genörgel, keine Stutenbissigkeiten oder sonstigen Stänkereien. 
Einfach nur total harmonisch.
 Das geht alles Hand in Hand. Jeder übernimmt automatisch einen Teil und so haben wir alle ein richtig stressfreies Wochenende.
Und wie immer: wir haben furchtbar viel gelacht. 
1 Minute stillhalten für ein gemeinsames Foto: 

*irgendwas auf spanisch, Maria* 
Der Ohrwurm sitzt wie ein guter BH! 
Danke, Diana! Trocken aus der Hüfte abgeschossen und für immer unvergessen. 
Natürlich gab es auch "Gemüsesaft", lecker Raclette und selbstverständlich Strickerei!

 Das soll es für heute erst einmal sein. Der Alltag hat einen ja wieder und die Uhr tickt ziemlich aufdringlich. Meine Blogrunde muss ich auf den Abend verschieben. 
Ich bedanke mich fürs Lesen und gelobe Besserung!